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Vater und Sohn durch Gewaltmarsch aus australischem Outback gerettet

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Australien,

Durch einen Gewaltmarsch ihrer Reisebegleiter sind ein zehnjähriger Junge und sein Vater aus ihrem festgefahrenen Auto im australischen Outback gerettet worden.

Das australische Outback
Das australische Outback - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Mitglieder der Reisegruppe liefen 50 Kilometer bis zu Polizeistation.

Nach Angaben der Rettungskräfte fand ein Rettungshubschrauber die beiden in ihrem Fahrzeug, das wegen einer Überschwemmung am Sonntag in der Nähe des Mount Isa in Queensland stecken geblieben war. Nach einer Nacht in dem Wagen hatten drei weitere Mitglieder der Gruppe sich zu Fuss auf den Weg zur nächsten Polizeistation gemacht.

Für den 50 Kilometer langen Fussmarsch benötigten sie zwölf Stunden, wie die Rettungsstelle mitteilte. Den Standort des Fahrzeugs hätte die Gruppe auf einer Karte zeigen können, woraufhin sich ein Hubschrauber dorthin auf den Weg machte. Die Retter fanden die Zurückgelassenen unverletzt auf dem Dach ihres Wagens.

In Australien sorgt das Wetterphänomen La Niña derzeit für heftigere Niederschläge als üblich. Vielerorts steigt dadurch die Gefahr von Sturzfluten.

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