USA entziehen Nobelpreisträger Óscar Arias das Visum

    Keystone-SDA
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    Costa Rica,

    Friedensnobelpreisträger Óscar Arias hat sein US-Visum verloren. Die Gründe bleiben unklar.

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    Nach Israel verweigern nun auch die USA eine UN-Überprüfung ihrer Menschenrechtslage. (Symbolbild) - keystone

    Die US-Regierung hat dem Friedensnobelpreisträger von 1987, Óscar Arias aus Costa Rica, nach seinen Angaben das Visum entzogen.

    Die US-Behörden hätten ihm die Entscheidung ohne Angabe von Gründen per E-Mail mitgeteilt, sagte der 84 Jahre alte Ex-Präsident des mittelamerikanischen Landes. Er hatte US-Präsident Donald Trump im Februar mit einem «römischen Kaiser» verglichen.

    Arias: USA weist Merkmale einer Autokratie auf

    Die Entscheidung, ihm das Visum zu entziehen, habe ihn überrascht, sagte Arias. «Ich weiss nicht, ob das eine Vergeltung dafür ist, dass ich meine Meinung sage.» Die USA unter Trump wiesen Merkmale einer Autokratie auf. Wenn ihn jemand mit dem Schritt zum Schweigen bringen wolle, werde das nicht gelingen.

    Arias war zweimal Präsident von Costa Rica, von 1986 bis 1990 und von 2006 bis 2010. Den Nobelpreis erhielt er für seine Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in Mittelamerika.

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