G20-Gipfel

    US-Ukraine-Plan: Krisentreffen bei G20-Gipfel wird erweitert

    Keystone-SDA
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    Südafrika,

    EU-Spitzen beraten über US-Plan für Ukraine-Kriegsende. Europäer befürchten inakzeptable Zugeständnisse an Russland in dem 28-Punkte-Vorschlag.

    merz macron
    Die G20 besteht aus 19 Staaten, der Europäischen Union und seit 2023 auch der Afrikanischen Union. - Keystone

    Zu den geplanten Krisengesprächen über den US-Vorstoss für ein Ende des Ukraine-Kriegs werden nach EU-Angaben auch Spitzenpolitiker von anderen Kontinenten erwartet. EU-Ratspräsident António Costa habe zu den Beratungen am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg neben den anwesenden europäischen Staats- und Regierungschefs auch die Vertreter Kanadas, Australiens und Japans eingeladen, sagte eine EU-Beamtin. Die Gespräche sollten am Nachmittag beginnen.

    Aus Europa werden zu dem Treffen der deutsche Kanzler Friedrich Merz sowie die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Italien und Grossbritannien sowie aus Irland, Finnland, den Niederlanden, Spanien und Norwegen erwartet. Sie sind als ständige Mitglieder beziehungsweise als Gäste der G20-Gruppe führender Industrie- und Schwellenländer zu dem Gipfel in Johannesburg gereist.

    EU-Staats- und Regierungschefs wollen Zugeständnisse an Russland besprechen

    Beratungen aller 27 Staats- und Regierungschefs der EU sollen dann am Rande des am Montag beginnenden EU-Afrika-Gipfels in Angola organisiert werden. Nach Angaben von Diplomaten wird es bei den Gesprächen unter anderem darum gehen, wie aus europäischer Sicht inakzeptable Zugeständnisse an Russland aus dem 28-Punkte-Plan der Amerikaner herausverhandelt werden könnten.

    Der US-Vorschlag sieht zum Beispiel vor, dass die Ukraine auch bislang noch verteidigte Gebiete an Russland abtritt und die Nato einen Verzicht auf jegliche Erweiterung erklärt. n.

    Wiederaufbau der Ukraine: Wer zahlt?

    Russland müsste dagegen nur vergleichsweise geringe Zugeständnisse machen und unter anderem auf in der EU eingefrorenes Staatsvermögen verzichten. Dieses würde für den Wiederaufbau der Ukraine genutzt werden.

    Für Deutschland und andere Partner der Ukraine ist der Plan brisant. Sie befürchten, dass ein Abkommen, das den Aggressor belohnt, keinen dauerhaften Frieden auf dem Kontinent bringen wird.

    Zugleich sind sie angesichts der angespannten Finanzlage und einer teilweise unterstützungsmüden Bevölkerung in vielen Ländern ebenfalls stark an einem Ende des Krieges interessiert. Allein die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben nach Angaben aus Brüssel bereits mehr als 187 Milliarden Euro für die Unterstützung der Ukraine ausgegeben.

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    Kommentare

    User #2452 (nicht angemeldet)

    Macron sieht kaputt u. fertig aus.

    User #1799 (nicht angemeldet)

    Merz will es nicht einsehen, er und die EU sind raus aus der Weltpolitik. Was wollen denn die Europäer unternehmen, die USA boykottieren?

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