Unmaskierter US-Bankräuber nutzte ChatGPT bei Tatplanung
Ein glückloser Bankräuber, der ChatGPT zur Planung seiner Tat nutzte, ist zu einer Haftstrafe von gut zehn Jahren verurteilt worden. Der 23-Jährige hatte sich nach Behördenangaben beim Chatbot unter anderem darüber informiert, wie schnell die Polizei eintreffen dürfte und wie seine Pistole zu reparieren ist. Beim Überfall selbst hätten die Kameras der Bank dann sein unmaskiertes Gesicht gefilmt, während er Bankangestellte mit der Waffe bedroht und etwa 9.175 US-Dollar (rund 7.855 Euro) erbeutet habe.

Danach sei auch sein Fahrzeug samt Kennzeichen von Sicherheitskameras in der Nachbarschaft erfasst worden. Anschliessend war er den Angaben zufolge auf Videoaufzeichnungen mehrerer Läden in einem Einkaufszentrum beim Einkaufen mit Bargeld zu sehen. Als er Polizisten nahe seinem Zuhause sah, rannte er laut Mitteilung der Staatsanwälte davon und liess ein Bündel Geld fallen.
Bei der Festnahme bestritt er, an dem Banküberfall beteiligt gewesen zu sein – erlaubte den Ermittlern aber Zugriff auf sein Telefon, wo sie auch die Unterhaltungen mit ChatGPT fanden. Von der Haftstrafe wurden 37 Monate für den Überfall verhängt – und weitere 84 Monate dafür, dass er dabei mit einer Waffe drohte.










