UN: Sechs humanitäre Helfer in Zentralafrika getötet
In der Zentralafrikanischen Republik sind sechs humanitäre Helfer getötet worden. Wie es zu dem Vorfall kam oder wer dahintersteckte, ist bislang unklar.

In der Zentralafrikanischen Republik sind den UN zufolge sechs humanitäre Helfer getötet worden. Darunter war ein Mitarbeiter des UN-Kinderhilfswerks, wie die Leiterin von Unicef in West- und Zentralafrika, Marie-Pierre Poirier, am Mittwoch mitteilte. Die sechs wurden demnach am Sonntag in der Nähe von Markunda im Nordwesten des Landes nahe der Grenze zu Tschad angegriffen. Wie es zu dem Vorfall kam oder wer dahinter steckte, sagte Unicef zunächst nicht. «Wir verurteilen zutiefst diese sinnlose Tat gegen humanitäre Helfer, die dort waren, um das Leben der bedürftigsten Menschen zu verbessern», sagte Poirier. Zur Nationalität der Opfer machte Unicef keine Angaben.
Das Wichtigste in Kürze
- In Zentralafrika sind sechs humanitäre Helfer ermordet worden.
- Zum genauen Hintergrund wollte sich Unicef noch nicht äussern.
In dem Land war 2013 ein Bürgerkrieg ausgebrochen, in dem sich Milizen der christlichen Mehrheit und der muslimischen Minderheit gegenüberstanden. In Folge einer französischen Militärintervention und später der UN-Friedensmission stabilisierte sich die Lage langsam. In den vergangenen Monaten ist die Gewalt jedoch wieder aufgeflammt. Nach UN-Angaben sind rund 1,2 Millionen Menschen auf der Flucht – etwa ein Viertel der Bevölkerung – und rund die Hälfte der 4,6 Millionen Bürger auf humanitäre Hilfe angewiesen.










