Erdbeben

    Über 40 Verletzte bei schwerem Erdbeben im Norden von Peru

    Keystone-SDA
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    Peru,

    Ein Erdbeben der Stärke 6,1 fordert in Peru über 40 Verletzte. Häuser, Strassen und Stromleitungen wurden beschädigt. Auch in Ecuador war es zu spüren.

    Ein Seismograph zeichnet ein Erdbeben auf. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Erdbeben hat den Norden von Peru erschüttert.
    • Mehr als 40 Personen wurden verletzt, gestorben ist niemand.

    Bei einem schweren Erdbeben im Norden von Peru sind mehr als 40 Menschen verletzt worden. Drei Menschen erlitten beim Einsturz von Mauern schwere Verletzungen, wie das Krankenhaus in Sullana am Freitag mitteilte. Unter den Schwerverletzten war auch eine schwangere Frau. Rund zehn Menschen erlitten demnach Knochenbrüche.

    Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,1 lag zwölf Kilometer westlich der Ortschaft Sullana in einer Tiefe von 36 Kilometern. Dies teilte das Seismologische Zentrum des südamerikanischen Landes mit. Der Erdstoss war in weiten Teilen der Region und auch im benachbarten Ecuador zu spüren.

    Nach Angaben des Zivilschutzes wurden etwa 190 Gebäude beschädigt, sechs Häuser waren nach dem Beben unbewohnbar. Zudem wurden Schäden an Strassen, Abwasserkanälen und Stromleitungen gemeldet. Der Radiosender RPP berichtete, Teile der Fassade der Kathedrale in der Provinzhauptstadt Piura seien auf die Strasse gestürzt. Zahlreiche Menschen verliessen demnach die Gebäude und suchten Schutz im Freien.

    Erdbeben keine Seltenheit

    Zudem wurden Erdrutsche im Distrikt Colán an der Pazifikküste gemeldet. Präsident Pedro Castillo verliess eine Militärparade anlässlich des 200. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung in Lima und reiste nach Piura, wo er Verletzte im Krankenhaus besuchte.

    «Unsere Solidarität gilt den Opfern und Betroffenen des Erdbebens in Piura», schrieb der erst am Mittwoch vereidigte Staatschef auf Twitter. «Unsere Priorität ist es, die körperliche Unversehrtheit aller Bürger zu schützen.»

    In Peru kommt es immer wieder zu starken Erdbeben, weil in der Region verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine hohe seismische Aktivität bekannt ist.

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