Klimakonferenz

    Türkei will Klimakonferenz 2026 ausrichten

    Keystone-SDA
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    Aserbaidschan,

    Die Türkei kandidiert für die Ausrichtung der Weltklimakonferenz 2026 (COP31), kündigte Umweltminister Murat Kurum in Baku an.

    Europa
    Die Türkei kandidiert für die Ausrichtung der Weltklimakonferenz 2026. (Symbolbild) - Pexels

    Die Türkei will die Weltklimakonferenz im Jahr 2026 ausrichten. Das Land sei Kandidat für die COP31, sagte Umwelt- und Klimaminister Murat Kurum auf der UN-Klimakonferenz in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. «Die Türkei wird unter ihrem Vorsitz eine Brücke zwischen entwickelten und sich entwickelnden Ländern bilden, um den Klimaschutz zu stärken», so Kurum. Welche Stadt Gastgeber werden solle, sagte er nicht.

    Die Klimakonferenz rotiert zwischen den Weltregionen. Abgesehen davon machen die UN kaum Vorgaben für Gastgeberländer, die das Treffen ausrichten wollen. Im kommenden Jahr ist Brasilien Gastgeber der COP30 für die Region Amerika. Türkei würde für Europa antreten, wer Gastgeber wird, entscheiden die Länder der Region untereinander.

    Erdogan: Türkei fühlt sich Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet

    Die Türkei ist stark von der Klimakrise betroffen. Immer wieder gibt es Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, die Experten zufolge durch den Klimawandel häufiger, intensiver und langanhaltender werden. Wichtige Seen in der Türkei wie der Vansee im Osten oder der Salzsee in Zentralanatolien trocknen immer weiter aus. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Dienstag in Baku bekräftigt, dass sich sein Land dem Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet fühlt.

    Die Türkei hatte im Oktober 2021 nach langem Widerstand als letztes OECD- und G20-Land das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet und will bis 2053 klimaneutral sein. Das Land ist zurzeit jedoch noch stark von fossiler Energie abhängig.

    Im Jahr 2023 wurden nach offiziellen Angaben 36,2 Prozent des Stroms aus Kohle und 21 Prozent aus Erdgas gewonnen. Wasserkraft machte demnach 19,3 Prozent aus, Wind und Sonne jeweils rund 10 und 7 Prozent. Bis zum Jahr 2035 soll nach Plänen der Regierung alleine die Solarenergie mehr als die Hälfte des Strommixes ausmachen.

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    Kommentare

    User #5198 (nicht angemeldet)

    Die Grünwäscher wollen nur ihre Hotelerie und Flugfrequenz ankurbeln. Wie die G20 dieses WE, Tausende Klimajünger fliegen überall auf die Welt, nur um etwas von der Welt zu sehen und an ihrer Märchenstunde teilzunehmen.

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