Trump fordert erneut Begnadigung für Netanjahu

    Keystone-SDA
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    US-Präsident Donald Trump fordert Israels Staatspräsidenten Izchak Herzog erneut auf, den wegen Korruption angeklagten Premier Benjamin Netanjahu zu begnadigen.

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    Die US-Bundespolizei FBI hat wegen eines mutmasslich geplanten Anschlags auf das Kampfsportevent am Geburtstag von Präsident Donald Trump zwei weitere Männer festgenommen. - keystone

    US-Präsident Donald Trump hat Israels Staatspräsidenten Izchak Herzog erneut dazu aufgefordert, den wegen Korruption angeklagten Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zu begnadigen.

    Er respektiere die Unabhängigkeit der israelischen Justiz, glaube aber, dass die Anklage gegen Netanjahu politisch motiviert und nicht gerechtfertigt sei, heisst es einem von Trump unterschrieben Brief an Israels Präsidenten, den Herzogs Büro veröffentlichte.

    Herzog äusserte sich nicht eindeutig zu Trumps Aufruf. In einer Mitteilung seines Büros hiess es lediglich, jeder, der eine Begnadigung anstrebe, müsse einen formellen Antrag stellen.

    Trump schrieb weiter, Netanjahu sei ein «beeindruckender und entschlossener Kriegsministerpräsident» gewesen und führe Israel nun in eine Zeit des Friedens. «Seine Aufmerksamkeit darf nicht unnötig abgelenkt werden», argumentierte der US-Präsident.

    US-Präsident ruft zur Begnadigung Netanjahus auf

    Bereits im Oktober hatte der US-Präsident während einer Ansprache im israelischen Parlament zur Begnadigung Netanjahus aufgerufen. Gegen den Regierungschef läuft seit Jahren ein Korruptionsprozess.

    Unter anderem wird ihm vorgeworfen, von befreundeten Milliardären Luxusgeschenke im Wert von umgerechnet rund 160'000 Franken angenommen zu haben – Schmuck, Zigarren und rosa Champagner. Netanjahu hatte in der Vergangenheit stets alle Vorwürfe zurückgewiesen und von einer «Hexenjagd» gesprochen.

    In Israel hatte es vor dem Hintergrund der schweren politischen Verwerfungen im Land immer wieder Debatten um eine Begnadigung Netanjahus gegeben. Herzog hatte in der Vergangenheit gesagt, kein Mensch stehe über dem Gesetz. Er behalte sich aber vor, in der Frage nach seinem Gewissen zu handeln.

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    Kommentare

    User #1195 (nicht angemeldet)

    Man hört immer nur, Trump fordert. Ist er eigentlich auch im Stande irgendwas positives zu leisten?

    User #4803 (nicht angemeldet)

    Er begnadigt in seinem Umfeld auch alle "Seinesgleichen"!

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