Opposition

    Taiwan-Wahl: Lai klar vorn - Opposition gesteht Niederlage ein

    Keystone-SDA
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    Taiwan,

    Bei der Präsidentenwahl in Taiwan zeichnet sich ein klarer Sieg des chinakritischen Kandidaten der bisherigen Regierungspartei, William Lai, ab.

    dpatopbilder - Anhänger des Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Fortschrittspartei, Lai Ching-te, jubeln über die Wahlergebnisse. Foto: ChiangYing-ying/AP
    dpatopbilder - Anhänger des Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Fortschrittspartei, Lai Ching-te, jubeln über die Wahlergebnisse. Foto: ChiangYing-ying/AP - sda - Keystone/AP/ChiangYing-ying

    Die beiden Herausforderer der Oppositionsparteien gestanden am Samstag ihre Niederlage ein. Der bisherige Vizepräsident Lai von der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) hat nach Auszählung eines überwiegenden Teils der Stimmen etwas mehr als 40 Prozent der Stimmen erhalten.

    Der Oppositionskandidat Hou Yu-ih von der chinafreundlichen Kuomintang (KMT) sagte in Taipeh: «Ich habe euch alle im Stich gelassen.» Laut Erhebungen lokaler Medien kam der 66 Jahre alte Ex-Polizist auf etwa 33 Prozent der Stimmen. Das offizielle Wahlergebnis wurde für den späten Samstagabend erwartet. Auch der Kandidat der populistischen Taiwanischen Volkspartei, Ko Wen-je, gestand seine Niederlage ein.

    Die konservative KMT hatte sich im Wahlkampf für eine Wiederaufnahme des Austauschs zum mächtigen Nachbarland China ausgesprochen. Allerdings wollte Hou auch weiter die Kommunikation mit den USA aufrechterhalten und mit deren Rüstung in die Verteidigung Taiwans investieren. Auch Ko vertrat in Bezug auch China eine ähnliche Position. Peking sieht Taiwan als Teil Chinas an, obwohl die Insel seit Jahren von einer demokratischen und unabhängigen Regierung regiert wird.

    Kandidat von erklärt sich zum Wahlsieger

    Taiwans Präsidentschaftskandidat William Lai von der bislang regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) hat sich zum Wahlsieger erklärt. «Ich möchte den Menschen in Taiwan dafür danken, dass sie ein neues Kapitel in unserer Demokratie schreiben», sagte der 64-Jährige am Samstag in Taipeh.

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