Syrien: Kurdenmilizen wollen aus Manbidsch abziehen

    Keystone-SDA
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    Syrien,

    Die Kurdenmilizen wollen sich im Rahmen einer Waffenruhe aus Manbidsch zurückziehen, um Zivilisten zu schützen, so SDF-Kommandeur Maslum Abdi.

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    Im Rahmen einer Waffenruhe wollen sich die von den USA unterstützten Kurdenmilizen gemeinsam mit Türkei-nahen Kräften aus Manbidsch zurückziehen. (Symbolbild) - dpa

    Die von den USA unterstützten Kurdenmilizen wollen sich im Rahmen einer Waffenruhe mit den Türkei-nahen Milizen aus der nordsyrischen Stadt Manbidsch zurückziehen.

    Der Kommandeur der sogenannten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Maslum Abdi, bezeichnete die Vereinbarung als Mittel zum Schutz von Zivilisten. Nach Widerstand gegen Angriffe der Türkei-nahen Milizen würden sich die SDF-Kämpfer zurückziehen, teilte Abdi mit.

    Syrische Nationale Armee übernimmt Kontrolle über Manbidsch

    Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte zuvor bestätigt, dass die von Ankara unterstützte Syrische Nationale Armee (SNA) die Kontrolle in Manbidsch nach schweren Gefechten übernommen habe. Um die Stadt nahe der türkischen Grenze mit rund 70'000 Einwohnern gab es zuvor zwei Wochen lang Kämpfe, parallel zum Vormarsch der von Islamisten angeführten Rebellenallianz in Richtung Damaskus.

    Manbidsch ist für die Ziele der Türkei in Syrien von grosser Bedeutung. Es war die letzte von den Kurdenmilizen kontrollierte Stadt westlich des Euphrat. Die Türkei will die Kurdenmilizen östlich des Flusses drängen, möglicherweise für einen weiteren Vormarsch der protürkischen Gruppen bis zur syrisch-kurdischen Grenzstadt Kobane.

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