Sumatra: Gesunkene Fähre wohl entdeckt

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    Indonesien,

    Eine Woche nach dem Fährunglück werden immer noch rund 200 Passagiere vermisst. Möglicherweise wurde jetzt die gesunkene Fähre gefunden.

    Vielleicht haben der Rettungstrupp jetzt etwas gefunden.
    Vielleicht haben der Rettungstrupp jetzt etwas gefunden. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In 490 Metern Tiefe des Tobasees wurde ein Objekt in Schiffsform lokalisiert.
    • Möglicherweise wurde das Wrack der Fähre gefunden.

    Nach dem Fährunglück auf der indonesischen Insel Sumatra mit offiziell vier Toten und rund 200 Vermissten haben Rettungstrupps möglicherweise das Wrack des gesunkenen Holzbootes gefunden. In rund 490 Metern Tiefe sei ein Objekt in Form eines Schiffes lokalisiert worden, berichteten indonesische Medien unter Berufung auf den Katastrophenschutz am Montag. Ob es sich dabei wirklich um die verunglückte Fähre handelt, müsse noch überprüft werden.

    Die Angehörigen der Vermissten warten auf Neuigkeiten.
    Die Angehörigen der Vermissten warten auf Neuigkeiten. - dpa

    Die Fähre war am 18. Juni auf dem Tobasee im Norden der Insel Sumatra in ein Unwetter geraten und gesunken. Bisher konnten nach offiziellen Angaben lediglich 18 Passagiere gerettet werden, darunter der Kapitän und Eigentümer des Schiffs. Vier Leichen wurden demnach geborgen. Da keine Passagierliste vorliegt, ist die genaue Zahl der Reisenden nicht bekannt. Berichten zufolge soll die Fähre überladen und ohne Zulassung unterwegs gewesen sein. Die Polizei wirft vier Verdächtigen vor, mehr Menschen als genehmigt an Bord gelassen zu haben.

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