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    Südsudan: EU und UN fordern sofortiges Ende der Gewalt

    Keystone-SDA
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    Nigeria,

    Die Europäische Union und die Mission der Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS) haben ein sofortiges Ende der Gewalt in dem ostafrikanischen Land gefordert. Alle Konfliktbeteiligten müssten zur Rechenschaft gezogen werden, einschliesslich derjenigen, die zur Gewalt anstifteten und aufhetzten, hiess es am Mittwoch in einer gemeinsamen Stellungnahme.

    Südsudan
    Im Südsudan tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei Auseinandersetzungen kamen zuletzt im Verwaltungsgebiet Greater Pibor im Bundesstaat Jonglei nach Behördenangaben mindestens 60 Menschen ums Leben, unter ihnen viele Frauen und Kinder.

    Verantwortlich dafür sollen Kämpfer einer Jugendmiliz sein. Die UN-Mission bot an, die südsudanesische Übergangsregierung beim Schutz der Zivilbevölkerung zu unterstützen.

    Der Südsudan ist seit 2011 unabhängig. 2013 brach in dem ölreichen und von Konflikten gebeutelten Land ein Bürgerkrieg aus, in dem Tausende Menschen starben und Millionen flohen. Trotz eines Friedensabkommens vor fünf Jahren kämpfen verschiedene bewaffnete Gruppen weiter um mehr Einfluss. Seit gut zwei Jahren wird das Land von einer fragilen Übergangsregierung von Präsident Salva Kiir und dem ehemaligen Rebellenführer Riek Machar geführt.

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