Südafrikas letzter Präsident der Apartheid Ära im Spital

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    Südafrika,

    Frederik Willem de Klerk hat die Apartheid in Südafrika abgeschafft. Wegen Lungenproblemen ist dieser nun im Spital.

    Frederik Willem de Klerk
    Der südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Frederik Willem de Klerk. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der ehemalige Präsident Südafrikas Frederik Willem de Klerk ist im Spital.
    • Er erlitt eine Lungenerkrankung.

    Der frühere südafrikanische Präsident Frederik Willem de Klerk, der für die Abschaffung des rassistischen Apartheidregimes mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, wird wegen einer schweren Lungenerkrankung ärztlich behandelt. Der 82-Jährige habe einen Pneumothorax erlitten und sei ins Spital eingeliefert worden, teilte seine Stiftung mit. Er sei erfolgreich behandelt worden und soll noch diese Woche entlassen werden, wie die Stiftung am Wochenende weiter mitteilte.

    De Klerk war im rassistischen Apartheid-System, das die Rechte der schwarzen Bevölkerungsmehrheit systematisch unterdrückte, jahrzehntelang Politiker, zunächst als Abgeordneter, dann als Minister. Im September 1989 wurde er Südafrikas Präsident und begann, die Apartheid-Gesetze ausser Kraft zu setzen und die schwarze Opposition zu legalisieren. Zudem ordnete er die bedingungslose Freilassung des Anti-Apartheidkämpfers Nelson Mandela an, der wegen seines Kampfes gegen die weissen Unterdrücker 27 Jahre in Haft gesessen hatte.

    Gemeinsam mit Mandela verhandelte de Klerk den Übergang Südafrikas zu einer Demokratie, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben würden. Dafür wurde den beiden 1993 der Friedensnobelpreis verliehen. De Klerk diente ab 1994 in der Regierung Mandelas als Vizepräsident. 1997 zog er sich aus der Politik zurück.

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