Durch ein Datenleck beim Fitness-App Strava konnten knapp 100 Identitäten von israelischen Soldatinnen und Soldaten enthüllt werden.
Israelische Militär warten auf ihren Einsatz (Archivbild).
Israelische Militär warten auf ihren Einsatz (Archivbild). - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch die Fitness-App Strava konnten knapp 100 israelische Soldaten identifiziert werden.
  • Es ist nicht das erste Mal, dass ein Datenleck beim App für Probleme sorgt.
  • Durch Strava wurden 2018 bereits geheime US-Basen in Syrien und Irak aufgedeckt.

Ein Nutzer der Fitness-App Strava hat knapp 100 Identitäten von israelischen Soldatinnen und Soldaten enthüllt. Er hatte fiktive Lauf-Trainings an bekannten Standorten der israelischen Armee hochgeladen. Durch eine Option im App konnte er seine «Laufrouten» mit denen mehrerer Soldatinnen und Soldaten vergleichen und ihre Profile einsehen.

Dass die Fitness-App nicht Datenschutz sicher ist, wurde bereits im Jahr 2018 bekannt. Damals hatten Nutzer geheime Militär-Basen der USA in Syrien und Irak mithilfe der Applikation ausfindig gemacht. Das Unternehmen passte daraufhin die Privatsphäre-Optionen an. Allerdings nicht ausreichend, wie der aktuelle Fall zeigt.

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