Sicherheitsvorkehrungen in Papua Neuguinea verschärft

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    Papua-Neuguinea,

    Nach einer beispiellosen Welle der Gewalt im Westen von Papua-Neuguinea hat die Regierung die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

    Opfer der Gewalttaten in Papua-Neuguinea
    Opfer der Gewalttaten in Papua-Neuguinea - DEPARTMENT OF HEALTH, HELA PROVINCE/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hunderte Dorfbewohner befürchten neue Gewalttaten.

    Der neue Polizeiminister Bryan Kramer erklärte am Montag nach einem Besuch der betroffenen Region, es seien zusätzliche Polizeieinheiten im Einsatz, «um Sicherheit rund um die Uhr zu gewährleisten». Bei den Kämpfen rivalisierender Clans waren in dem nördlich von Australien liegenden Land 24 Menschen getötet worden, vor allem Frauen und Kinder.

    Die Täter sollten mit Hilfe von Drohnen und Satelliten aufgespürt werden, sagte Kramer. Es habe sich um «die schlimmsten aus Rache verübten Morde in der Geschichte unseres Landes» gehandelt. Regierungschef James Marape hatte bereits in der vergangenen Woche angedroht, die Verantwortlichen sollten «die volle Härte des Gesetzes» zu spüren bekommen, wobei er auch auf die Todesstrafe hinwies.

    Hunderte Dorfbewohner befürchteten neue Gewalttaten. «Die verbleibenden 500 Dorfbewohner müssen umgesiedelt werden», sagte Alili Urr, der bei dem Massaker seine Frau, ein Kind und neun weitere Angehörige verlor. «Wir werden hier nicht bleiben.»

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