Sicherheitskräfte töten mehrere Terroristen
Ägyptische Sicherheitsleute töten bei einer Schiesserei neun Terroristen, die an Anschlägen beteiligt gewesen sein sollen. Erst vor etwa einem Monat starben bei einem Angriff auf eine Moschee 305 Menschen.

Das Wichtigste in Kürze
- Auf der Sinai-Halbinsel starben neun Terroristen in einer Schiesserei mit Sicherheitsleuten.
- Im Norden der Sinai-Halbinsel greifen islamistischen Extremisten regelmässig Sicherheitskräfte an.
- Vor etwa einem Monat waren bei einem Anschlag auf eine Moschee in der Region mindestens 305 Menschen getötet worden.
Ägyptische Sicherheitskräfte haben eigenen Angaben zufolge neun Terroristen getötet, die in an Anschlägen auf der unruhigen Sinai-Halbinsel beteiligt gewesen sein sollen. Polizisten seien am Sonntagmorgen nahe einem Unterschlupf im nordägyptischen Nildelta in eine Schiesserei geraten und hätten die Männer getötet, teilte das Innenministerium mit. Demnach waren diese in Bombenangriffe und Angriffe auf Sicherheitskräfte im Norden des Sinai verwickelt gewesen. Angaben zu Opfern auf Seiten der Polizei wurden nicht gemacht.
Im Norden der Sinai-Halbinsel greifen islamistischen Extremisten regelmässig Sicherheitskräfte an. In Al-Arisch, der Provinzhauptstadt des Nord-Sinai, war am Dienstag während des Besuchs zweier ägyptischer Minister eine Rakete eingeschlagen - ein Polizist wurde bei dem Angriff, zu dem sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte, getötet. Der Innen- und der Verteidigungsminister hielten sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Stadt auf.
Vor etwa einem Monat waren bei einem Anschlag auf eine Moschee in der Region mindestens 305 Menschen getötet worden. Bei dem bislang schwersten Attentat in der jüngeren Geschichte Ägyptens hatten Islamisten Sprengsätze gezündet und auf Gläubige geschossen.










