Armut

    Seit Pandemie-Beginn 90 Millionen mehr Menschen in extremer Armut

    Keystone-SDA
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    USA,

    Seit Beginn der Corona-Pandemie sind dem Internationalen Währungsfonds zufolge weitere 90 Millionen Menschen in extreme Armut abgerutscht.

    In der Schweiz sind 615'000 Personen von Armut betroffen.
    In der Schweiz sind 615'000 Personen von Armut betroffen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Weitere 90 Millionen Menschen sind weltweit in extreme Armut abgerutscht.
    • Schuld hat die Corona-Krise – der Ausblick für viele Menschen ist äusserst unsicher.

    Es gebe zudem beunruhigende Signale, dass die Schere zwischen Industriestaaten und den Schwellenländern weiter auseinandergehe, sagte IWF-Vize-Chef Geoffrey Okamoto am Samstag in Washington.

    Das Einkommen in den Entwicklungsländern werde zwischen 2020 und 2022 pro Einwohner um 22 Prozent geringer sein als es ohne Pandemie gewesen wäre.

    Darüber hinaus hätten viele der ohnehin schon hochverschuldeten Länder kaum Spielraum dafür, ihre Ausgaben zum Kampf gegen die Pandemie zu erhöhen. Insgesamt sei der Ausblick äusserst unsicher, da unklar sei, wie lange die Pandemie andauern werde und wann die Welt ausreichend mit Impfstoff versorgt sei.

    Okamoto sagte zudem, es gebe Hinweise darauf, dass sich die globale Konjunktur kräftiger als bislang erwartet erholen könnte. Es bestünden aber auch weiter erhebliche Risiken für die Wirtschaft, unter anderem durch die Virus-Mutationen.

    Okamoto kündigte an, der IWF werde seine Prognose für die Weltwirtschaft Anfang April aktualisieren. Im Januar hatte der Fonds ein Wachstum von 5,5 Prozent für 2021 vorhergesagt.

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