Schwere Regenfälle suchen Japans Erdbebengebiet heim

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bolivien,

    Eine von einer Erdbebenkatastrophe betroffene Region im Westen Japans wird nun von schweren Unwettern bedroht.

    Regenfälle
    Vor den Gefahren sintflutartiger Regenfälle warnte am Samstag die nationale Wetterbehörde. - EPA/FRANCK ROBICHON

    In Japan wird eine vor Monaten von einer Erdbebenkatastrophe heimgesuchte Region im Westen des Landes von schweren Unwettern bedroht. Die nationale Wetterbehörde gab am Samstag eine Warnung vor den Gefahren sintflutartiger Regenfälle aus.

    In der Gemeinde Wajima auf der Halbinsel Noto standen zahlreiche Häuser unter Wasser, wie örtliche Medien berichteten. Nach Angaben der betroffenen Präfektur Ishikawa wurde mindestens eine Person vermisst.

    Mehr als zehn Flüsse seien über die Ufer getreten. Die Niederschlagsmenge in Noto betrug pro Stunde mehr als 120 Millimeter, hiess es.

    Da einige Dämme durch das schwere Erdbeben vom Neujahrstag beeinträchtigt seien, riefen die Behörden die Bewohner auf, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

    Erdbeben und jetzt Überschwemmungen

    Die Region war am Neujahrstag von einem Erdbeben der Stärke 7,6 verwüstet worden. 260 Menschen starben. Noch heute müssen viele Menschen in Notunterkünften ausharren. Auch sie waren von den Überschwemmungen betroffen, wie der Sender NHK berichtete.

    Die Wetterbehörde warnte die Bevölkerung für das gesamte Wochenende vor den Gefahren durch Erdrutsche und Überschwemmungen in niedrig gelegenen Gebieten auch im Nordosten des Inselreiches.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Tokio

    MEHR IN NEWS

    Hofkirche Luzern
    Luzern
    Göschenen UR
    Göschenen UR
    SRG
    4 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS BOLIVIEN

    Polizisten in Bolivien bei Protesten in La Paz.
    3 Interaktionen
    Nach US-Vorwürfen
    Katzenart
    5 Interaktionen
    Leopardus tilcayo
    evo moraes
    1 Interaktionen
    Santa Cruz de la Sierra