Schweizer Botschaft in Teheran bleibt weiterhin offen
Die Schweizer Botschaft in Teheran bleibt weiterhin offen. Die Fluggesellschaft Edelweiss hat in Absprache mit dem EDA die Kapazität ihres regulären Flugs von Maskat nach Zürich erhöht. Zusätzliche Swiss-Sonderflüge zur Rückführung von Schweizer Reisenden sind bisher aber nicht geplant.

In der Schweizer Vertretung in Teheran seien immer noch sechs Schweizer und 18 lokale Mitarbeitende tätig, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Ihnen gehe es den Umständen entsprechend gut. Vier Schweizer Mitarbeitende hatten den Iran bereits am 3. März 2026 verlassen.
Italien hatte am Donnerstag seine Botschaft in Teheran aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen. Alle Schweizer Vertretungen in der Region verfügten über die notwendigen Sicherheits- und Krisendispositive, schrieb das EDA weiter. Diese würden laufend überprüft und angepasst.
Tausende Schweizerinnen und Schweizer sitzen nach der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran in verschiedenen Golfstaaten fest. In der Travel-Admin-App des EDA seien rund 5200 Personen registriert. Am Donnerstagnachmittag war ein erster Sonderflug der Swiss mit 211 Schweizer Reisenden aus Muskat in Zürich gelandet.
In Abstimmung mit dem EDA habe die Fluggesellschaft Edelweiss am Samstag die Kapazität auf ihren Flügen von Maskat und Salalah nach Zürich erhöht. Das EDA prüfe weiterhin Optionen, um blockierte Schweizer Staatsangehörige bei der Ausreise zu unterstützen. Sobald verlässliche Transportmöglichkeiten bestünden, würden die betroffenen Personen via Travel Admin App informiert.
Die Fluggesellschaft Swiss sagte auf Anfrage, es gebe zur Zeit keine konkreten Pläne für einen weiteren Sonderflug aus der Krisenregion. Sie könne sich jedoch vorstellen, bei Bedarf einen weiteren durchzuführen. Und sollte die Swiss vom EDA für einen staatlichen Rückholflug angefragt werden, würden sie eine solche Anfrage gerne prüfen. Das sei jedoch bis jetzt passiert.






