Schiitische Milizen haben im Osten Syriens Aktivisten zufolge eine Basis der US-Armee angegriffen.
US-Truppen in Syrien.
US-Truppen in Syrien. - dpa

Als Reaktion auf US-Luftangriffe im syrisch-irakischen Grenzgebiet hätten sie mehrere Raketen auf das Ölfeld Omar in der Provinz Dair as-Saur abgeschossen, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montagabend. Es habe Sachschaden gegeben.

Aus lokalen Kreisen hiess es, insgesamt vier Raketen seien aus einem Gebiet unter Kontrolle der syrischen Regierung abgefeuert worden.

Die vom Iran unterstützten Schiitenmilizen sind mit dieser verbündet. Auch die syrische Staatsagentur Sana berichtete über den Angriff.

Die US-Armee hatte zuvor in der Nacht auf Montag Stellungen der bewaffneten Gruppen im syrisch-irakischen Grenzgebiet bombardiert. Dabei kamen mindestens vier Kämpfer der Milizen ums Leben.

Nach US-Angaben richteten sich die Luftangriffe gegen zwei Ziele in Syrien und eines im Irak. Von dort hätten vom Iran unterstützte Milizen mit Drohnen Angriffe auf Personal und Einrichtungen der USA im Irak gestartet, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby.

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