Russlands Wirtschaft schwächelt: Sanktionen treffen Putin hart
Die Sanktionen gegen Russlands Wirtschaft belasten die Regierung Putins stark. Neue Einschränkungen zielen auf die wichtigsten Ölkonzerne des Landes.

Ende Oktober 2025 haben USA und EU neue Sanktionen beschlossen. US-Firmen dürfen keinen Handel mehr mit den russischen Ölriesen betreiben, berichtet die «Frankfurter Rundschau».
Auch Indien prüft laut Reuters einen drastischen Importstopp. China sieht sich durch Strafmassnahmen gegen seine Raffinerien unter Druck, russisches Öl zu meiden, schreibt das «ZDF».
Russlands Wirtschaft unter Druck
Russlands Einnahmen aus Ölexporten könnten sich laut Experten um 40 bis 50 Milliarden US-Dollar jährlich verringern. Besonders die EU hat Einfuhrverbote für russisches Rohöl und raffinierte Produkte verhängt, so «Merkur».
Die Folge sind massive strukturelle Probleme für Russlands Wirtschaft, die stark vom Öl abhängt, so die Europäische Kommission. Die EU hat zudem Schiffe der sogenannten «russischen Schattenflotte» unter Sanktionen gestellt.
Diese Tanker umgehen bestehende Strafmassnahmen und transportieren russisches Öl illegal. Laut Bundesregierung sind die Einnahmen Russlands seit Einführung der Sanktionen um 38 Milliarden Euro gesunken.
Ausblick und Auswirkungen
Experten weisen darauf hin, dass kurzfristig Ölpreissteigerungen die Effekte abschwächen können. Langfristig aber drohen spürbare Einbussen für Russlands Staatshaushalt und Kriegfinanzierung, so das «ZDF».

US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil sollen diesen Druck erhöhen, obwohl manche Experten vor zu hohen Erwartungen warnen. Die Sanktionen gegen russische Ölexporte treffen viele Länder und Unternehmen weltweit.
Länder wie die Türkei reduzieren ihre Importe spürbar, während die EU den Einfuhrstopp mit einem dynamischen Preisdeckel kombiniert. Diese Massnahmen zielen klar darauf, Putins Kriegsfinanzierung zu erschweren, wie verschiedene Berichte übereinstimmend zeigen.












