Präsident Fernández tritt bei Wahl im Oktober nicht wieder an

    Keystone-SDA
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    Argentinien,

    Argentiniens Präsident Alberto Fernández tritt bei der Wahl im Oktober nicht wieder an. Der 64-Jährige kündigte am Freitag in einer Videobotschaft an, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten, um einen Generationswechsel zu ermöglichen. Am 10. Dezember, dem 40. Jahrestag der Rückkehr Argentiniens zur Demokratie, werde er die Präsidentenschärpe daher an einen rechtmässig gewählten Nachfolger übergeben, sagte Fernández.

    Alberto Fernández
    Alberto Fernandez, Präsident von Argentinien. - sda - Keystone/AP/Rodrigo Abd

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fernandez' Mitte-Links-Koalition Frente de Todos muss nun einen anderen Kandidaten für die Vorwahlen im August nominieren.

    Vizepräsidentin Cristina Kirchner, die von 2007 bis 2015 Präsidentin war, hat bereits Ende vergangenen Jahres angekündigt, dass sie nicht kandidiert. In argentinischen Medienberichten wird Wirtschaftsminister Sergio Massa als möglicher Kandidat gehandelt.

    Argentinien steckt in einer schweren Wirtschaftskrise und hat eine der höchsten Teuerungsraten weltweit. Im März hatte die Regierung mitgeteilt, dass die jährliche Teuerungsrate im Februar auf 102,5 Prozent kletterte. Mehr als ein Drittel der 47 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des südamerikanischen Landes leben in Armut, darunter 2,6 Millionen Menschen in extremer Armut.

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