Pick-up rast in Mönchsprozession – acht Tote in Thailand
Acht buddhistische Mönche sind im Nordosten Thailands ums Leben gekommen, als ein Pick-up in ihre Pilgergruppe raste.

Weitere 13 Mönche wurden bei dem Unglück in der Provinz Mukdahan an der Grenze zum Nachbarland Laos teils schwer verletzt, wie die Zeitung «Khaosod» unter Berufung auf die Polizei berichtete. Fünf Mönche starben demnach noch an der Unfallstelle, drei weitere erlagen später im Spital ihren Verletzungen.
Nach ersten Erkenntnissen der Behörden sass ein Jugendlicher am Steuer des Pick-ups. Er soll das Fahrzeug ohne Erlaubnis seiner Eltern genommen haben, bevor er in die Prozession der Mönche raste. Nach Informationen des Portals «The Thaiger» soll es sich um einen Elfjährigen handeln.
Berichten zufolge soll er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern aber noch an. Der Junge sollte auf einer Polizeistation vernommen werden.
Pilgerwanderungen gehören in Thailand zur buddhistischen Tradition. Mönche legen dabei oft weite Strecken zu Fuss zurück, um Tempel mit Reliquien zu besuchen, zu meditieren oder an religiösen Zeremonien teilzunehmen. Im überwiegend buddhistischen Königreich geniessen Mönche in der Gesellschaft hohes Ansehen.










