Nigeria: Religiös motivierte Gewalt weit verbreitet

    Keystone-SDA
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    Heute ist der «Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung». In Nigeria ist solche Gewalt weit verbreitet.

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    Gläubige in Nigeria. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die CSI widmet Opfern von religiös motivierter Gewalt in Nigeria eine Webseite.
    • Sie rufen die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf.

    Die Organisation «Christian Solidarity International» (CSI) widmet eine neue Website den Gewaltopfern in Nigeria. In keinem anderen Land seien in den letzten Jahren mehr Christen wegen ihres Glaubens umgebracht worden.

    «Die Generalversammlung ist besorgt über die Intoleranz- und Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung», heisst es in der UNO-Resolution. Mit dieser führte die Generalversammlung den heutigen als Gedenktag für die Opfer religiöser Gewalt ein.

    «Gemeinschaft muss in Nigeria handeln»

    CSI begrüsse die Einführung des neuen Gedenktags für die Opfer religiöser Gewalt. Doch damit seies nicht getan: «Auf die lobenswerten Worte müssen nun unverzüglich Taten folgen», sagt CSI-Geschäftsführer Dr. John Eibner. «Gerade in Nigeria darf die internationale Gemeinschaft nicht länger zuschauen.»

    In den letzten Jahren seien bei religiös motivierten Angriffen Zehntausende ums Leben gekommen. Gegenwärtig sind drei Millionen Nigerianer auf der Flucht.

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