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    Nach Feuer in Südafrika mit mehr als 70 Toten: Verdächtiger gefasst

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    Fünf Monate nach einem verheerenden Brand in Johannesburg ist ein Verdächtiger festgenommen worden.

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    ARCHIV - Rettungskräfte am Ort des tödlichen Brandes in einem Wohnhaus. Foto: Themba Hadebe/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Themba Hadebe

    Die Polizei in Südafrikas Metropole Johannesburg hat Medienberichten zufolge knapp fünf Monate nach einem Grossbrand mit mehr als 70 Toten einen Verdächtigen festgenommen. Vor einer Untersuchungskommission zur Ermittlung der Brandursache habe der 29-Jährige zuvor eingeräumt, Feuer in dem fünfstöckigen Gebäude im zentralen Stadtteil Marshalltown gelegt zu haben, berichtete der südafrikanische TV-Sender SABC am Dienstag unter Berufung auf einen Polizeisprecher.

    Das als «Usindiso»-Haus bekannte Gebäude stand zum Zeitpunkt des Feuers am frühen Morgen des 31. August 2023 offiziell leer, tatsächlich aber hausten Hunderte Menschen illegal darin. Auch zwölf Kinder starben in den Flammen.

    Johannesburgs Innenstadt: Ein Ort voller Gefahren

    Die genaue Ursache des Brandes ist nach Informationen des Senders noch nicht geklärt. Der Verdächtige solle demnächst wegen Brandstiftung, 76-fachen Mordes und 120-fachen versuchten Mordes vor Gericht erscheinen, schrieb SABC.

    Die Stadtmitte Johannesburgs gilt als heruntergekommen und gefährlich. Firmen und Geschäfte sind aufgrund der hohen Kriminalitätsrate schon vor vielen Jahren in umliegende Bezirke gezogen. Somit stehen zahlreiche Gebäude im Stadtzentrum leer, viele davon sind von Obdachlosen besetzt.

    Immobilieneigentümer haben dort schon seit langem aufgehört, ihre Grundstücke, deren Markt- und Mietpreise verfallen sind, instand zu halten.

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