Mindestens sieben Tote bei Bootsunglück vor Malaysias Küste

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Malaysia,

Nach dem Kentern eines Bootes mit Migranten vor der Nordwestküste Malaysias sind mindestens sieben Personen ums Leben gekommen.

Rohingya-Flüchtlinge auf einem Boot vor der Küste Indonesiens
Flüchtlinge auf einem Boot vor der Küste Indonesiens. (Symbolbild) - INDONESIAN NAVY/AFP

Nach dem Kentern eines Bootes mit Migranten vor der Nordwestküste Malaysias sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. 13 Menschen seien gerettet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Bernama unter Berufung auf die Marinebehörde (MMEA). Das Unglück ereignete sich demnach nahe der Grenze zum Nachbarland Thailand.

Das Boot sei am Samstag gekentert, an Bord hatten sich Schätzungen zufolge etwa 100 Menschen befunden. Befürchtet wird, dass sich die Zahl der Opfer noch stark erhöhen könnte. Die Suche nach möglichen Opfern soll an diesem Montag fortgesetzt werden.

Rohingya-Flüchtlinge riskieren ihr Leben

Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei den Menschen um Flüchtlinge aus Myanmar. Dort hat 2021 das Militär die Macht übernommen. Regimekritiker werden seitdem brutal verfolgt.

Schon zuvor wurden Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya brutal aus ihrer Heimat im überwiegend buddhistischen Myanmar vertrieben. Jedes Jahr riskieren Hunderte von ihnen ihr Leben auf dem Seeweg und suchen Zuflucht in Malaysia oder Indonesien.

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