Bei einem Lawinenabgang auf einem schneebedeckten Vulkan in Ecuador sind am Sonntag mindestens drei Bergsteiger getötet worden.
Rettungskräfte am Chimborazo in Ecuador
Rettungskräfte am Chimborazo in Ecuador - ECU911/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Behörden melden drei Menschen als vermisst.

Drei Menschen würden zudem vermisst, teilten die Rettungskräfte der Feuerwehr von Quito mit. Zuvor waren vier Tote gemeldet worden. Bei dem Lawinenabgang seien zudem drei Menschen verletzt geborgen worden.

Die Lawine traf nach Behördenangaben eine Gruppe von 16 Bergsteigern in einer Höhe von 6100 Metern auf dem Vulkan Chimborazo, dem höchsten Gipfel Ecuadors. Medienberichten zufolge waren alle Mitglieder der Gruppe aus Ecuador. Die Lawine sei durch «Wetterbedingungen» ausgelöst worden, nicht etwa durch vulkanische Aktivität.

Der Gipfel zieht sowohl einheimische als auch ausländische Bergsteiger an. Der 6263 Meter hohe Chimborazo ist das ganze Jahr über mit Schnee und Gletschern bedeckt und liegt in der Nähe der Stadt Riobamba, etwa 180 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito.

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