Mindestens 30 Tote nach Massenpanik an Ausflugsziel auf Haiti
Bei einer Massenpanik an einem Ausflugsziel auf Haiti sind haitianischen Medienberichten zufolge mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Aussergewöhnlich viele Besucher seien am Samstag an der Zitadelle Laferrière in der Gemeinde Milot im Norden des Landes zusammengekommen, berichtete die Tagezeitung «Le Nouvelliste».

Die Regierung von Ministerpräsident Alix Didier Fils-Aimé habe mit tiefer Bestürzung von dem «tragischen Vorfall» erfahren, hiess es in einer Mitteilung. Das Unglück habe sich während einer touristischen Veranstaltung ereignet, an der zahlreiche junge Menschen teilgenommen hätten.
Alle zuständigen Behörden seien mobilisiert und befänden sich in höchster Alarmbereitschaft, um den Betroffenen und ihren Angehörigen unverzüglich die notwendige Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. Die Regierung rief die Bevölkerung während der Ermittlungen zu den Umständen des Vorfalls zu Ruhe auf.
Die Zitadelle Laferrière gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Die von ehemaligen Sklaven errichtete Festung gilt als Symbol des Freiheitskampfes gegen die französische Kolonialherrschaft.










