Mindestens 30 Menschen sind bei einem Feuer auf einer Personenfähre in Bangladesch gestorben.
Das ausgebrannte Wrack der Fähre
Das ausgebrannte Wrack der Fähre - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf einer Personenfähre auf einem Fluss in Bangladesch ist ein Feuer ausgebrochen.
  • Mindestens 30 Menschen sind dabei gestorben.
  • Der Brand war vermutlich im Maschinenraum des Doppeldecker-Bootes ausgebrochen.

Rund 70 weitere seien mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur nach dem Vorfall am frühen Freitagmorgen. Das Feuer auf dem Doppeldecker-Boot mit rund 300 Menschen an Bord sei plötzlich mitten auf einem Fluss rund 150 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Dhaka ausgebrochen.

Der Brand sei vermutlich im Maschinenraum entstanden und habe sich danach rasch auf dem ganzen Boot ausgebreitet, sagte der Sprecher.

Wohl auch zahlreiche Ertrunkene

Dadurch seien etliche Menschen ins Wasser gesprungen. Es habe drei Stunden gedauert, bis Feuerwehrleute den Brand gelöscht hätten. Die Bergungsarbeiten dauerten am Freitagvormittag noch an. Die Zahl der Toten könne noch steigen.

Tödliche Unglücke auf oft voll besetzten Booten kommen auf den Flüssen des 170-Millionen-Einwohner-Lands immer wieder vor. Schuld daran sind laut Experten hauptsächlich schlechte Sicherheitsstandards.

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