Mehrere Tote nach Explosion an Gasanlage in Katar
Bei einer Explosion und einem anschliessenden Brand an der Gasanlage Ras Laffan in Katar sind nach Angaben der Regierung 13 Arbeiter ums Leben gekommen.

Ausserdem seien 66 Menschen verletzt worden, teilte Energiestaatsminister Saad al-Kaabi bei einer Pressekonferenz mit. Bei den Todesopfern handle es sich um Staatsangehörige aus Indien und Pakistan. Unter den Verletzten befinden sich demnach auch Katarer.
Al-Kaabi betonte, bei dem Vorfall habe es sich um einen Unfall gehandelt. Hinweise auf Sabotage oder eine feindliche Handlung gebe es nicht. Der Brand und die Explosion hätten sich am Vorabend gegen 22.30 Uhr Ortszeit ereignet.
Die betroffene Anlage sei seit Dezember 2025 wegen notwendiger Reparaturarbeiten ausser Betrieb gewesen und erst vor zwei Tagen wieder in Betrieb genommen worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des katarischen Zivilschutzes hätten das Feuer in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle gebracht.
Nach Angaben des Ministers wurde eine umfassende Untersuchung zur Ursache des Unglücks eingeleitet. Der Betrieb der LNG-Anlagen und Häfen sei von dem Brand nicht beeinträchtigt. Auch die Exporte würden durch den Vorfall nicht beeinflusst, so al-Kaabi weiter.














