Mehr Notfälle auf Flugreisen
Immer häufiger kommt es an Bord von Flugzeugen zu medizinischen Zwischenfällen. Gründe dafür sind unter anderem die steigende Zahl und das steigende Alter der Passagiere.

Das Wichtigste in Kürze
- Auf Flugreisen kommt es immer öfters zu medizinischen Zwischenfällen.
- Mit 37 Prozent ist Bewusstlosigkeit der häufigste Grund für Hilfseinsätze.
- Gründe für diese Tendenz sind die steigende Zahl und das steigende Alter der Passagiere.
Mit der steigenden Zahl der Flugreisenden weltweit gibt es auch immer mehr medizinische Notfälle an Bord. Die häufigsten Gründe für Hilfseinsätze im Flieger seien Bewusstlosigkeit (37 Prozent), Atemprobleme (12 Prozent), Übelkeit (10 Prozent), Herzprobleme (8 Prozent) und Krampfanfälle (6 Prozent), berichten kanadische Mediziner im «Canadian Medical Association Journal». Sie zitieren in ihrer Übersichtsarbeit eine grosse nordamerikanische Untersuchung.
Aber auch das steigende Alter vieler Passagiere und die grössere Anzahl der Reisenden mit Gesundheitsproblemen sei für die Zunahme der Notfälle verantwortlich. Wegen uneinheitlicher Zählungen ist unklar, wie oft es insgesamt zu Arzteinsätzen über den Wolken kommt. Schätzungen schwanken von einem Fall auf 62'500 Passagiere bis hin zu einem Fall auf 7700 Reisende. 70 Prozent der Notfälle treten bei Interkontinentalflügen auf.











