Mann in Australien soll fast 100 Kängurus erschossen haben

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    Australien,

    Der Fund liegt schon mehrere Wochen zurück. Nun gelang der Polizei eine Festnahme.

    Bei Hausdurchsuchungen stellte die Polizei Waffen sicher. (Archivbild)
    Bei Hausdurchsuchungen stellte die Polizei Waffen sicher. (Archivbild) - Mark Graham/AP/dpa

    Die australische Polizei hat einen Mann festgenommen, der mit einem Gewehr 98 Kängurus erschossen haben soll. Die toten Beuteltiere seien Anfang Oktober in einem Gebiet nördlich von Sydney gefunden worden, das zu einem Militär-Areal gehört, teilte die Polizei mit. Damals wurden demnach auch Kisten mit Munition und Patronenhülsen entdeckt.

    Im Zuge der Ermittlungen sei nun ein 43-Jähriger festgenommen und unter anderem der Tierquälerei beschuldigt worden. Bei Hausdurchsuchungen stellten Beamte mehrere Waffen sicher. Zu dem möglichen Motiv machte die Polizei keine Angaben. Der Mann kam bis zu einem für Januar geplanten Gerichtstermin auf Kaution frei.

    In Australien stehen einheimische Tiere – also solche, die dort auch vor der Besiedlung des Menschen schon vorkamen – unter besonderem Schutz. Als Reaktion auf die mancherorts sehr hohe Känguru-Population vergeben die Behörden zwar Lizenzen, die es erlauben, die Tiere zu keulen. Derartige Genehmigungen unterliegen aber strengen Auflagen – jegliche Art von Tierquälerei ist strengstens untersagt.

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    Kommentare

    Luxy-1

    Guter Schütze, er hätte sie essen sollen, dann wären die gröbsten Spuren beseitigt gewesen

    User #3429 (nicht angemeldet)

    So fraglich wie Wildpferde aus dem Heli abschiessen !

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