Lokführer nach tödlichem Unfall in Bangkok unter Drogenverdacht

    Keystone-SDA
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    Thailand,

    Nach dem schweren Verkehrsunfall mit acht Toten in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erheben die Ermittler Vorwürfe gegen den Fahrer des Zuges, der einen Bus gerammt hatte. Der Lokführer habe nachweislich unter Drogen gestanden und keine gültige Fahrerlaubnis besessen, berichten thailändische Medien unter Berufung auf örtliche Behörden.

    Smog in Thailand
    Thailands Hauptstadt Bangkok. - keystone

    Der Güterzug hatte den Linienbus am Samstagnachmittag nahe der Bahnstation Makkasan erfasst, als dieser die Gleise überquerte. Der Bus wurde mitgerissen und gegen mehrere Autos und Motorräder gerammt, woraufhin diese in Brand gerieten. Auf Fotos waren dicke Rauchschwaden und ausgebrannte Fahrzeuge zu sehen. Etwa 30 Menschen wurden verletzt.

    Die Verkehrsbehörde ordnete nun laut «Bangkok Post» verpflichtende Alkohol- und Drogentests für alle Beschäftigten im Zugbetrieb an. Ausserdem seien Ermittlungen gegen Aufsichtspersonen angekündigt worden, die zuliessen, dass der 46-jährige Lokführer den Zug steuerte. Der Fahrer sei inzwischen suspendiert worden.

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