Libyen: USA werfen Russland vor, Falschgeld gedruckt zu haben

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    Russland soll libysches Falschgeld gedruckt haben. Dies um die Stabilität in Libyen ins Wanken zu bringen, behaupten die USA.

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    Der aufständische General Chalifa Haftar - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die USA werfen Russland vor, libysches Falschgeld gedruckt zu haben.
    • Damit sollen sie den aufständischen General Chalifa Haftar unterstützen.

    Sicherheitsbehörden in Malta haben nach US-Angaben gefälschte Banknoten aus Libyen im Wert von 1,1 Milliarden Dollar sichergestellt. Das US-Aussenministerium teilte mit, die Banknoten seien von einem russischen Staatsunternehmen gedruckt worden. Das Falschgeld sei von einer «illegitimen Parallel-Instanz» bestellt worden.

    Russland gehört zu den Unterstützern des aufständischen Generals General Chalifa Haftar. Dieser will die international anerkannte Einheitsregierung in Tripolis stürzen. Zu Haftars Verbündeten zählen ausserdem die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Frankreich und Ägypten.

    Das US-Ministerium betonte, die libysche Zentralbank in Tripolis sei die einzige legitime Zentralbank des Landes. Der Vorfall unterstreiche, dass Russland seine Destabilisierung Libyens beenden müsse. Die USA hatten Russland erst kürzlich vorgeworfen, Kampfjets nach Libyen zur Unterstützung Haftars geschickt zu haben.

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