Libyen: Gastanker «komplett ausser Kontrolle»

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Libyen,

Im Mittelmeer ist ein erneuter Einsatz zum Abschleppen des manövrierunfähigen Flüssigerdgastankers «Arctic Metagaz» gescheitert.

Gastanker
Ein Gastanker. (Symbolbild) - keystone

Beim versuchten Abschleppen sei am Mittwoch ein Kabel wegen schlechter Wetterbedingungen gerissen, teilte die libysche Hafen- und Seefahrtsbehörde der Regierung in Tripolis mit. Das russische Gastankschiff sei «komplett ausser Kontrolle» und treibe nördlich der Küstenstadt Bengasi auf offener See.

Weil der Tanker Flüssiggas und Diesel geladen hat, könnte bei einem Leck oder grösserem Schaden eine Umweltkatastrophe im Mittelmeer drohen. Schiffe in der Gegend wurden aufgerufen, das Gebiet mit äusserster Vorsicht zu durchfahren und einen Abstand von mindestens fünf Seemeilen zum Tankschiff einzuhalten. Wer dort ein Gasleck, Rauch oder eine Änderung beim Auftrieb des Schiffs bemerke, solle dies sofort melden.

Die «Arctic Metagaz» war Anfang März vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten. Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Wasserdrohnen angegriffen zu haben. Kiew hat den Vorfall offiziell nicht kommentiert. Die 30 Mann starke Besatzung wurde gerettet. Das Schiff ist seitdem führerlos. Zuvor war bereits eine Abschleppoperation aufgrund schlechter Wetterbedingungen gescheitert.

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Kommentare

User #2595 (nicht angemeldet)

schickt die Rechnungen der Ukraine, oder besser direkt der EU

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