Konfrontation zwischen Tschad und Zentralafrikanischer Republik

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    Tschad,

    Nach einem nächtlichen Zwischenfall, bei dem sechs Soldaten des Tschad getötet wurden, ist ein Streit zwischen dem Tschad und der benachbarten Zentralafrikanischen Republik entbrannt.

    Tschadische Soldaten im Einsatz im Januar 2020
    Tschadische Soldaten im Einsatz im Januar 2020 - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sechs Soldaten des Tschad an der Grenze getötet.

    Die tschadische Regierung legte die Tat am Montag dem südlichen Nachbarn zur Last. Laut den Erklärungen aus N'Djamena wurden fünf der Soldaten entführt und dann hingerichtet. Dies sei ein «Kriegsverbrechen», das «nicht ungestraft bleiben» werde.

    Die Zentralafrikanische Republik bestätigte lediglich, dass es «an der Grenze Schusswechsel» gegeben habe, bei denen auf beiden Seiten Menschen zu Schaden gekommen seien. Die Regierung in Bangui äusserte ihr Bedauern darüber, dass es Tote gegeben habe. Sie machte für den Vorfall Aufständische verantwortlich und schlug vor, der Tschad und die Zentralafrikanische Republik - als «zwei brüderliche Völker» - sollten den Vorfall gemeinsam untersuchen.

    Frankreich verurteilte die «Attacke auf den Grenzposten»in Sourou. Das Aussenministerium in Paris betonte die Bedeutung der «Stabilität und territorialen Integrität des Tschad und aller anderen Länder in der Region».

    Tschads Armee wird als die stärkste der Region betrachtet. Die Regierung in N'Djamena gilt als wichtiger Alliierter des Westens im Kampf gegen Dschihadisten im Sahel.

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