Iran weist Berichte über gesteigerte Urananreicherung zurück

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Der Iran dementiert Berichte über gesteigerte Urananreicherung: «Wir verfolgen unsere derzeitigen Aktivitäten im Rahmen der Regeln.»

Zentrifugen in der Urananreicherungsanlage in Natan.
Zentrifugen in der Urananreicherungsanlage in Natan, Iran. (Archivbild) - Atomic Energy Organization of Iran/AP/dpa

Der Iran hat Erkenntnisse der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über gesteigerte Urananreicherung zurückgewiesen. Atomchef Mohammed Eslami dementierte laut iranischen Medien vom Mittwoch, dass die Islamische Republik die Produktion von hochangereichertem Uran hochgefahren hätte. «Wir verfolgen unsere derzeitigen Aktivitäten im Rahmen der Regeln», zitierte die Nachrichtenagentur Isna den Behördenchef.

Am Dienstag hatte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi die Mitgliedsländer über die Aktivitäten im Iran informiert. In den Produktionsstätten Natans und Fordow seien zusammen seit Ende November rund neun Kilogramm auf bis zu 60 Prozent Reinheitsgrad angereichertes Uran hergestellt worden – nach rund drei Kilogramm monatlich in den Monaten davor.

Für eine Atombombe ist eine Anreicherung auf mindestens 80 Prozent nötig. Iranische Politiker betonen seit Jahren, keine Atomwaffen bauen zu wollen.

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