Indonesische Fähre in Seenot geraten – fast 130 Menschen vermisst
Eine indonesische Fähre ist in Seenot geraten. Der Sucheinsatz läuft.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Funkverbindung mit einer Fähre brach in der Javasee bei rauer See ab.
- Rettungskräfte suchen rund 150 Kilometer vor Banjarmasin nach Vermissten.
In Indonesien werden nach einem Fährunglück auf hoher See noch fast 130 Menschen vermisst. 115 Menschen wurden von nahen Schiffen in der Javasee gerettet, wie die für Such- und Rettungseinsätze zuständige Behörde der Stadt Banjarmasin erklärte. Zudem wurde bislang eine Leiche geborgen. Ein Such- und Rettungseinsatz dauerte bei rauer See noch an.
Die Fähre «Virgo Transport 8» war mit 243 Menschen an Bord auf dem Weg von der Grossstadt Surabaya auf der Hauptinsel Java ins knapp 500 Kilometer entfernte Banjarmasin in der Provinz Süd-Kalimantan auf Borneo.
Funk abgebrochen
Am frühen Morgen (Ortszeit) riss die Funkverbindung zu der Fähre ab, wie die Behörde weiter mitteilte. Die letzte bekannte Position des Schiffs war demnach etwa 150 Kilometer vor Banjarmasin.
Der südostasiatische Inselstaat Indonesien mit rund 280 Millionen Einwohnern besteht aus mehr als 17.000 Inseln, weswegen Fähren eine grosse Rolle für den Transport von Passagieren und Fracht spielen.












