Huthi-Angriffe: Saudiprinz Bin Salman versteckt sich in Bunkern
In Saudi-Arabien eskaliert der Jemenkonflikt weiter. Kronprinz Mohammed bin Salman versteckt sich in gesicherten Palästen mit unterirdischen Bunkern.

Das Wichtigste in Kürze
- In Saudi-Arabien eskaliert Lage weiter. Die Huthi-Miliz griff am Sonntag mehrere Ziele an.
- Kronprinz Mohammed bin Salman hat die persönlichen Sicherheitsvorkehrungen erhöht.
- Der Premierminister Saudi-Arabiens pendelt zwischen gesicherten Palästen mit Bunkern.
Die jemenitischen Huthi-Rebellen greifen Saudi-Arabien mit Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern an. Die Angriffe fordern Todesopfer und Hunderte Verletzte.
Zuletzt griffen die Huthis am Sonntagabend zwei Flughäfen an. Darunter erneut der internationale Flughafen King Khalid in Riad.
Der Kronprinz und Premierminister Saudi-Arabiens, Mohammed bin Salman, reagiert auf die steigende Gefahr offenbar mit verschärften Sicherheitsmassnahmen.
Er zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück. Laut dem «Wall Street Journal» wurde er zuletzt am vergangenen Dienstag beim Blutspenden gesehen.
Gesicherte Paläste mit unterirdischen Bunkern
Seit einer Woche soll der künftige König zwischen verschiedenen stark gesicherten Palästen pendeln. Diese Paläste verfügen angeblich über unterirdische Bunker. Und nur ein handverlesenes Sicherheitsteam soll Bin Salman dabei begleiten.
Unterdessen eskaliert die Situation im Königreich weiter. Die Huthi-Miliz erklärte, sie habe allein am Sonntag vier Angriffe durchgeführt. Als Ziele nannte sie neben den beiden Flughäfen auch eine Gasanlage sowie eine Ölraffinerie.
Laut Aussage der Huthi-Miliz habe Saudi-Arabien seinerseits über 120 Luftangriffe auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa geflogen. Diese Angaben lassen sich jedoch nicht unabhängig überprüfen.


















