Nach Krawallnacht am Hardplatz: So geht es dem verletzten Polizisten
In der Nacht auf Sonntag wurde bei der Auflösung einer illegalen Party in Zürich ein Polizist verletzt. Nau.ch hat nachgefragt, wie es dem Polizisten nun geht.

Das Wichtigste in Kürze
- In der Nacht auf Sonntag eskalierte eine Party am Zürcher Hardplatz.
- Die Polizei konnte die Situation erst nach Stunden unter Kontrolle bringen.
- Bei den Ausschreitungen wurde ein Polizist verletzt. Nau.ch hat nachgefragt, wie es ihm nun geht.
Es waren üble Szenen, die sich am späten Samstagabend am Zürcher Hardplatz abspielten. Bei der Stadtpolizei Zürich ging die Meldung ein, dass eine Party zu eskalieren droht. Gemeldet wurden Sachbeschädigungen an Fassaden und Fahrzeugen.
Zudem wurde über gezündete Böller und Belästigungen von Anwohnenden berichtet, weshalb die Polizei beschloss, die Party aufzulösen. Das gefiel den über hundert, teils vermummten Partygängern nicht, weshalb sie die Einsatzkräfte mit Steinen und Glasflaschen bewarfen.
Auch Raketen wurden auf die Beamten gefeuert, teilte die Stadtpolizei am Sonntag mit. Ein Polizist wurde bei den Gewaltszenen verletzt. Nau.ch hat bei der Stadtpolizei nachgefragt, wie es dem Beamten mittlerweile geht.
Laut Judith Hödl, Medienchefin der Stadtpolizei Zürich, erlitt der Polizist beim Einsatz in der Nacht auf Sonntag eine Handverletzung. Was genau dazu geführt hat, teile die Stadtpolizei «aus Persönlichkeitsschutzgründen» nicht mit. Der Beamte sei mittlerweile nicht mehr im Spital, so Hödl.
Polizei kann die Lage erst gegen 3 Uhr unter Kontrolle bringen
Aufgrund der heftigen Reaktion auf die versuchte Auflösung der Partygesellschaft musste sich die Polizei während dem Einsatz zwischenzeitlich zurückziehen. Erst durch den Einsatz von Reizstoff, Wasserwerfern und Gummischrot konnte die Polizei die Lage gegen 3 Uhr unter Kontrolle bringen.
Während der Ausschreitungen wurden mehrere Polizeifahrzeuge laut der Polizei massiv beschädigt, einige hätten Totalschaden erlitten. Zudem seien zwei Dutzend Container in Brand gesetzt worden. Weitere Schäden und die Schadenssumme seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Nebst der Polizei stand die Feuerwehr von Schutz und Rettung Zürich im Einsatz.













