Huthi

    Huthi greifen erneut saudische Flughäfen mit Raketen an

    Keystone-SDA
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    Morokko,

    Die Huthi-Miliz hat ihre Angriffe auf Saudi-Arabien fortgesetzt und erneut Flughäfen ins Visier genommen. Zuvor waren in Riad zwölf Menschen getötet worden.

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    Bei einem Angriff auf den Flughafen in Riad wurden in der Nacht auf Sonntag mindestens zwölf Menschen getötet. Am Sonntag selbst setzten die Huthi die Angriffe auf Saudi-Arabien fort. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Huthi greifen nach dem Angriff auf Riad mit zwölf Toten weiter saudische Ziele an.
    • Saudische Behörden melden Schäden und Verletzte an den Flughäfen in Damman und Riad.
    • Der Jemen-Krieg ist im Zuge des Iran-Kriegs neu entflammt, die USA könnten eingreifen.

    Nach dem Angriff der Huthi-Miliz auf den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad mit zwölf Toten haben die jemenitischen Rebellen ihre Attacken am Sonntag fortgesetzt. Die saudische Luftfahrtbehörde berichtete am Abend von einer Attacke auf den King-Fahd-Airport in Damman, die Schäden verursacht habe. Zudem habe es einen neuen Angriff auf den Flughafen King Chalid gegeben, erneut mit Verletzten.

    Die Miliz meldete ihrerseits am Abend, sie habe in den 24 Stunden zuvor vier Angriffe in Saudi-Arabien ausgeführt – mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Ziele waren demnach neben den beiden Flughäfen eine Gasanlage sowie eine Ölraffinerie des staatlichen Ölkonzerns Aramco. Zudem erklärte die Miliz, Saudi-Arabien habe seinerseits in der Zeit mehr als 120 Luftangriffe auf die Hauptstadt Sanaa und weitere Provinzen geflogen. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

    Die Huthi, die weite Gebiete im Nordjemen kontrollieren, hatten zuvor mit neuen Attacken gedroht. Saudische Flughäfen und der saudische Luftraum seien «legitime Ziele», mit Ausnahme der für Muslime heiligen Stätten Mekka und Medina.

    «Gefährliche Eskalation»

    Die verbündeten Staaten der sogenannten R4-Gruppe, also die Türkei, Ägypten, Pakistan und das Königreich Saudi-Arabien, verurteilen gemeinsam die Angriffe der Huthi-Miliz als «eklatanten Verstoss gegen das Völkerrecht». Es handele sich um eine «gefährliche Eskalation», die unter keinem Vorwand gerechtfertigt oder hingenommen werden könne.

    Fürchtest du dich vor einem Flächenbrand im nahen Osten?

    Saudi-Arabien kämpft mit Verbündeten seit mehr als zehn Jahren im Jemen gegen die schiitischen Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. Dieser Bürgerkrieg, bei dem von Hunderttausenden Toten durch direkte und indirekte Kriegsfolgen ausgegangen wird, ist im Zuge des Iran-Kriegs neu entflammt. Auch die USA – einer der wichtigsten Verbündeten Saudi-Arabiens – könnten wie schon 2024 und 2025 neue Militärschläge im Jemen beginnen.

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    Kommentare

    User #3885 (nicht angemeldet)

    Wann gibts hier wohl die ersten Demos für die "armen" unterdrückten Huthis? Ist Greta schon wieder auf dem Segelböötchen?

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    riad
    Wohl Huthi-Angriff
    huthi jemen
    Sanaa/Riad

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