Hongkong erhöht Produktion von Schutzmasken durch Häftlinge
In Hongkong stellen Häftlinge die Schutzmasken für die Bevölkerung her. Man wolle nun die Produktion drastisch erhöhen.

Das Wichtigste in Kürze
- Hongkong erhöht wegen Coronavirus die Produktion von Schutzmasken durch Häftlinge.
- Bislang werden täglich 50'000 Stück Mundschutz hergestellt.
- Das Coronavirus sorgte für Panikkäufe in der Bevölkerung.
Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus müssen Häftlinge in Hongkong deutlich mehr Schutzmasken produzieren als gewöhnlich.
700'000 Stück mehr pro Monat
Bislang würden rund 50'000 Stück Mundschutz täglich in den Gefängnissen der chinesischen Sonderverwaltungszone angefertigt, sagte Verwaltungschef Matthew Cheung am Donnerstag vor Journalisten. «Wir werden rund um die Uhr arbeiten, um die Produktion hoffentlich von monatlich 1,1 Millionen auf 1,8 Millionen zu erhöhen.»

Für gewöhnlich fertigen die Gefängnisinsassen in Hongkong im Rahmen spezieller Arbeitsprogramme Schutzmasken für Krankenhäuser oder Regierungsbeamte. Die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus sorgte allerdings für Panikkäufe der Bevölkerung; vor Apotheken bildeten sich lange Schlangen. In Hongkong wurden bislang zehn Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.
Regierung stockt Vorrat auf
Cheung zufolge stockte die Regierung den Vorrat an Schutzmasken deutlich auf. In diesem Monat seien fünf Millionen zusätzliche Exemplare gekauft worden. Weitere acht Millionen Stück würden in den nächsten Wochen importiert.
















