Gaza: Drei militante Palästinenser bei israelischem Beschuss getötet
Am Sonntag kamen bei einem israelischen Angriff drei militante Palästinenser ums Leben. Die Gewaltwelle, welche das Gebiet seit Ende März überrollt, findet kein Ende.
Das Wichtigste in Kürze
- Seit dem 30. März erschüttern Gewaltausbrüche den Gazastreifen.
- Am Sonntag kamen bei einem israelischen Angriff drei Palästinenser ums Leben.
Bei einem israelischen Angriff im südlichen Gazastreifen sind am Sonntag drei militante Palästinenser getötet worden. Ein Sprecher des örtlichen Gesundheitsministeriums teilte mit, ein Gebiet in der Nähe von Chan Junis sei beschossen worden. Der bewaffnete Flügel der Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad teilte mit, die getöteten Männer seien seine Mitglieder gewesen.
Israelischer Soldat gestorben
Ziel des Angriffs war nach Angaben der israelischen Armee ein militärischer Aussichtsposten. Es habe sich um eine Reaktion auf die Explosion eines von Palästinensern gelegten Sprengsatzes an der Grenze gehandelt. Dabei sei niemand verletzt worden.
אני מביע צער עמוק על מותו של לוחם יחידת ״דובדבן״, רונן לוברסקי ז״ל, בן 20 מרחובות, ושולח תנחומים מעומק הלב למשפחתו. יהי זכרו ברוך.
— Benjamin Netanyahu - בנימין נתניהו (@netanyahu) May 26, 2018
זרועות הביטחון יגיעו למחבל ומדינת ישראל תמצה עמו את הדין pic.twitter.com/RHBO1HOllg
Seit dem 30. März sind rund 120 Palästinenser bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten am Grenzzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen getötet worden. Tausende wurden verletzt.

Die israelische Armee hatte am Samstag mitgeteilt, ein 20-jähriger Soldat sei an Verletzungen gestorben, die er bei einer Razzia im Westjordanland erlitten hatte. Das Mitglied einer Eliteeinheit war bei dem Einsatz in einem Flüchtlingslager bei Ramallah von einem «schweren Objekt» getroffen worden. Nach Medienberichten handelte es sich um eine Marmorplatte, die ein Palästinenser ihm aus dem dritten Stock auf den Kopf geworfen hatte.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu drückte «tiefes Bedauern» über den Tod des Soldaten aus. Die Armee sucht weiter nach dem Tatverdächtigen.











