Festnahme wegen Baumängeln nach Erdbeben in Taiwan

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    Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan mit 17 Toten, wurde der Chef einer Baufirma festgenommen. Grund: Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.

    Durch den Einsturz der unteren Etagen kamen 14 Menschen ums Leben.
    Durch den Einsturz der unteren Etagen kamen 14 Menschen ums Leben. - DPA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vor drei Wochen ereignete sich in Taiwan ein heftiges Erdbeben mit 17 Toten.
    • Beim Einsturz eines zwölfstöckigen Hauses kamen 14 Menschen ums Leben.
    • Nun wurde der Chef der verantwortlichen Baufirma wegen fahrlässiger Tötung festgenommen.

    Drei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Taiwan mit 17 Toten ist der Chef einer Baufirma festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft legt dem Mann fahrlässige Tötung zur Last, wie Medien in Taiwan berichteten. Seine Firma hatte jenes Gebäude in der Stadt Hualien errichtet, in dem 14 der Opfer ums Leben kamen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe es Baumängel beim Erdbebenschutz gegeben. Zudem hatte der Festgenommene nicht die notwendigen Qualifikation für seine Tätigkeit.

    Das zwölfstöckige «Yunmen Cuiti Building» war nach dem Beben am 6. Februar in eine gefährliche Schieflage geraten, weil die untersten vier Etagen eingestürzt waren. Dort befand sich auch ein Hotel, in dem sich einige der Opfer einquartiert hatten.

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