Erneut junger Demonstrant in Hongkong angeschossen

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    Hong Kong,

    In Hongkong wurde heute Freitag erneut ein junger Demonstrant angeschossen – von einem Polizeibeamten, der nicht im Dienst war.

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    Demonstranten bei erneuten Protesten in Hongkong. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei Protesten in Hongkong wurde erneut ein junger Demonstrant angeschossen.
    • Der Täter war ein Polizeibeamter, der nicht im Dienst und mit seinem privaten Auto da war.
    • Demonstranten verprügelten ihn und warfen einen Brandsatz auf ihn.

    Bei den neuen Protesten in Hongkong ist nach Medienberichten wieder ein Demonstrant angeschossen worden. Wie «Hong Kong Free Press» am Freitag berichtete, wurde der junge Mann von einem Polizeibeamten, der nicht im Dienst war, in den linken Oberschenkel geschossen. Wie schwer er verletzt wurde, war nicht bekannt. Die Polizei bestätigte den Vorfall zunächst nicht.

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    Ein Demonstrant in Hongkong verbrennt ein Banner zum 70. Jahrestag Chinas, das von einer Fußgängerbrücke abgerissen wurde. - dpa

    Als Demonstranten die Strassen im Bezirk Yuen Long besetzt hatten, sei der Polizist mit seinem privaten Auto vorgefahren, wurde berichtet. Laut «Apple Daily» soll er einen Demonstranten mit dem Auto angestossen haben und sei von Demonstranten umringt worden. In dem folgenden Chaos habe der Polizist seine Waffe gezogen und geschossen.

    Polizeibeamte verprügelt und mit Brandsatz beworfen

    Er sei von Demonstranten verprügelt worden. Wie auch in einem Video zu sehen ist, wurde dann ein Brandsatz auf ihn geworfen. Doch konnte er dem Feuer entkommen. Er verlor seine Waffe, die auf dem Boden landete, konnte sie aber wieder zurückholen, bevor ein Demonstrant sie aufgreifen konnte, wie in dem Video zu sehen war.

    Als er im Gesicht blutend versuchte, über das Handy Hilfe zu rufen, landete ein weiterer Brandsatz brennend vor seinen Füssen. Er sei dann zur U-Bahnstation Yuen Long gelaufen, wo er Hilfe von ankommenden Polizeiwagen gesucht habe, berichtete «Hong Kong Free Press».

    Schon am Dienstag war einem 18-jähriger Student in die Brust geschossen worden. Er hatte einen Polizeibeamten mit einer Stange angegriffen, obwohl dieser die Waffe bereits gezogen hatte.

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