Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat Lima erschüttert. In der peruanischen Stadt wurden neun Personen dadurch verletzt, Todesopfer gibt es keine.
Im Andenstaat Peru kommt es immer wieder zu Erdbeben. (Archivbild)
Im Andenstaat Peru kommt es immer wieder zu Erdbeben. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP The Miami Herald/PATRICK FARRELL

Das Wichtigste in Kürze

  • Die peruanische Hauptstadt wurde von einem Erdbeben der Stärke 5,6 erschüttert.
  • Menschen verliessen in Panik ihre Häuser, neun Personen wurden verletzt.
  • Durch herabfallende Felsen wurde eine wichtige Hauptstrasse blockiert.

Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat am Freitag (Ortszeit) Perus Hauptstadt Lima und deren Umgebung erschüttert. Mindestens neun Menschen wurden verletzt und einige Häuser beschädigt, wie die Behörden mitteilten. Das Epizentrum lag nach Angaben des Geophysikalischen Instituts von Peru 19 Kilometer nordöstlich von Lima in einer Tiefe von 116 Kilometern.

Einige Menschen in der Hauptstadt flohen in Panik aus ihren Häusern. Eine wichtige Autobahn, die die Hauptstadt mit Zentralperu verbindet, wurde durch herabgestürzte Felsen blockiert. «Zum Glück haben wir keine Todesopfer zu beklagen», sagte Rolando Capucho, Koordinator der nationalen Notrufzentrale, dem Fernsehsender N.

Das Beben wurde in den Provinzen Cañete und Chincha südlich von Lima und in der Hafenstadt Chimbote fast 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt registriert. Präsident Pedro Castillo warnte auf Twitter vor Nachbeben.

Im November erschütterte bereits ein Beben der Stärke 7,5 das Amazonasgebiet im Norden Perus. Dabei wurden zwölf Menschen verletzt, mehr als 2000 Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf. In Peru ereignen sich jedes Jahr mindestens 400 spürbare Erdbeben.

Das Land liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der sich entlang der Westküste des amerikanischen Kontinents erstreckt. Dort stossen mehrere tektonische Platten aufeinander und lösen häufig Erdbeben aus. Ein starkes Beben der Stärke 7,9 erschütterte am 15. August 2007 die zentrale Küste Perus. Mehr als 500 Menschen starben.

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