Wegen der Misshandlung von Elefanten bei einem grossen Poloturnier in Bangkok sind mehrere Pfleger entlassen worden.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen der Misshandlung von Elefanten sind mehrere Pfleger entlassen worden.
  • Die gezähmten Tiere stehen in Thailand für das Elefanten-Polo im Einsatz.

Die sogenannten Mahouts wurden nach Angaben der Organisatoren vom Freitag gefeuert, weil sie die Tiere am Rande des Turniers mit scharfkantigen Stangen geschlagen hatten. Die Misshandlung wurde durch Aufnahmen bekannt, die die Tierschutzorganisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) hinter den Kulissen gemacht hatte.

Das Turnier unter Schirmherrschaft von Thailands König Maha Vajiralongkorn dauert noch bis Sonntag. Auf den Videos, die nach Peta-Angaben am Mittwoch und Donnerstag entstanden, ist zu sehen, wie verschiedene Pfleger mit sogenannten Elefantenhaken auf die Tiere einprügeln. Die Veranstalter zeigten sich in einer gemeinsamen Erklärung mit den Hauptsponsoren entsetzt. «Wir verurteilen aufs Schärfste jede Misshandlung von Elefanten, zu jeder Zeit.»

Bei dem Turnier sind insgesamt 20 Elefanten dabei – keine ehemals wilden Tiere, sondern sogenannte Haus-Elefanten, die normalerweise zum Beispiel im Tourismus eingesetzt werden. Nach früheren Protesten von Tierschützern wird jedes Spiel von Veterinären überwacht. Elefantenpolo wird praktisch wie das klassische Polo mit Pferden gespielt. Ziel ist es, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen. In Thailand leben noch etwa 4000 wilde Elefanten. Hinzu kommen etwa 4700 Haus-Elefanten, die domestiziert aufwuchsen.

Sogenannte Mahouts beim Elefanten-Polo.
Sogenannte Mahouts beim Elefanten-Polo. - dpa
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