Eklat beendet: Mexiko und Peru normalisieren Beziehungen
Nach politischen Spannungen haben Mexiko und Peru ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen. Nur wenige Tage nach Regierungswechsel in Peru wurde der Neuanfang von den Regierungen beider lateinamerikanischer Länder angekündigt. Mit der Amtseinführung der rechtskonservativen Politikerin Keiko Fujimori Ende Juli in Lima war es zu einer Annäherung gekommen.

Peru hatte vor neun Monaten die diplomatischen Beziehungen zu Mexiko vollständig abgebrochen, nachdem die mexikanische Botschaft in Perus Hauptstadt Lima der früheren peruanischen Ministerpräsidentin Betssy Chávez Asyl gewährt hatte. Gegen Chávez wird wegen angeblicher Beihilfe zu einem versuchten Staatsstreich im Jahr 2022 ermittelt.
Ex-Ministerpräsidentin darf zum Asyl nach Mexiko ausreisen
Nun habe die peruanische Regierung die Ausreise der Linkspolitikerin nach Mexiko erlaubt, sagte die linksgerichtete mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum. «Das war ein Antrag, den wir gestellt haben, und es handelt sich um eine Geste des guten Willens der Regierung von Präsidentin Fujimori gegenüber Mexiko», sagte Sheinbaum.
Grund für die bereits vor mehreren Jahren begonnene diplomatische Abkühlung war die Unterstützung der beiden letzten linken mexikanischen Regierungen für den abgesetzten peruanischen Staatschef Pedro Castillo (2021-2022) gewesen. Der ehemalige linke Dorfschullehrer wurde wegen eines versuchten Staatsstreichs zu mehr als elf Jahren Haft verurteilt. Derzeit leben Castillos Frau und seine Kinder in Mexiko.










