Einfuhr von Elefanten-Trophäen auf Eis gelegt

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    USA,

    Nach massiven Protesten von Naturschützern hat US-Präsident Donald Trump die Erlaubnis zur Einfuhr von Trophäen von Grosswildjägern wieder auf Eis gelegt.

    Donald Trump nennt Hillary Clinton «die grösste Verliererin aller Zeiten».
    Donald Trump nennt Hillary Clinton «die grösste Verliererin aller Zeiten». - Keystone

    Das twitterte Trump am späten Freitagabend (Ortszeit). «Habe die Entscheidung zu Grosswild-Trophäen auf Eis gelegt bis ich alle Naturschutz-Fakten studiert habe. (Das Thema) wird schon seit Jahren erörtert. Werde demnächst mit (Innen)Minister (Ryan) Zinke aktualisieren. Danke!» schrieb der US-Präsident.

    «Hat nichts mit Tierschutz zu tun»

    Die Trump-Regierung hatte erst tags zuvor eine Regelung von Trumps Vorgänger Barack Obama aufgehoben, die amerikanischen Grosswildjägern verboten hatte, Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe erlegten Elefanten in die USA einzuführen. Die legale und regulierte Jagd könne helfen, bestimmte Tierbestände zu erhalten, erklärte die US-Naturschutzbehörde FWS dazu.

    Naturschützer waren dagegen auf die Barrikaden gegangen. «Amerikanische Trophäenjäger sollten keine Elefanten töten, wenn ihre Population schrumpft. Das hat nichts mit Naturschutz zu tun», erklärte Tanya Sanerib von der Organisation Center for Biological Diversity.

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