Ehemaliger afghanischer Präsident: Mädchenschulen wieder öffnen

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    Die Taliban schränken die Rechte von Frauen in Afghanistan stark ein. Der Ex-Präsident des Landes fordert sie dazu auf, die Mädchenschulen wieder zu öffnen.

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    Seit die Taliban die Herrschaft übernommen haben, sind die Rechte von Frauen und Mädchen in Afghanistan stark eingeschränkt worden. - Ebrahim Noroozi/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Afghanistans Ex-Präsident Karsai fordert die Taliban dazu auf, Mädchenschulen zu öffnen.
    • Frauenrechte sind in Afghanistan stark eingeschränkt.
    • So ist Frauen und Mädchen Bildung ab der siebten Klasse verboten.

    Der ehemalige afghanische Präsident Hamid Karsai hat am Unabhängigkeitstag des Landes die regierenden Taliban aufgefordert, Mädchenschulen wieder zu öffnen. Auch wünsche er sich, dass alle Menschen im Land sich bemühen würden, ihren Jungen und Mädchen Bildung zu verschaffen. So Karsai am Samstag auf der Online-Plattform X, vormals Twitter.

    Am 104. Jahrestag der afghanischen Unabhängigkeit von Grossbritannien meldeten sich auch die regierenden Taliban zu Wort und verbaten sich jede Einmischung.

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    Afghanische Schülerinnen auf dem Weg zur Schule. (Archiv) - AFP

    Seit der erneuten Machtübernahme der militanten Islamisten im August 2021 ist Afghanistan zunehmend international isoliert. Die Taliban stehen vor allem wegen ihrer massiven Beschneidung von Frauenrechten in der Kritik. So ist Frauen und Mädchen Bildung ab der siebten Klasse verboten. Auch viele Berufe sind für sie mittlerweile Tabu.

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